Themenwerkstatt (für Gruppen)

In diesem Format wird ein thematischer Fokus gesetzt, den ich mit lebendiger und praxisnaher Vermittlung verfolge. In einer Atmosphäre von Spiel kann nachweislich am Besten etwas Neues ausprobiert und mit Fremdem experimentiert werden, weshalb ich weniger Wert auf Wissen lege, sondern eher auf die Haltung des Forschens setze. Denn das praktische Erleben fördert das Verstehen des Theoretischen, und was individuell stimmig ist, kann mit Leichtigkeit angenommen werden. 

 

Gleichzeitig biete ich auch Einzel- und Paararbeit an. Hier zu meiner Arbeitsweise im Einzelsetting.



Lust braucht Raum - Seminar für Frauen*

Das 7-Wochen-Programm in einem festen Kreis von Frauen*: 

gemeinsam mit Mirjam Spitzner im Hamburger Institut für Paar- und Sexualtherapie (HIPS)

Jenseits von zielgerichtetem „Machen und Funktionieren müssen“ schlummert in vielen von uns die Sehnsucht nach absichtsloser Sinnlichkeit, Lust und Lebendigkeit.

  • Ist jetzt für dich der Augenblick, dem zu folgen?
  • Willst du dir Zeit für dich nehmen, für dein Frau*-Sein und deine Selbstbestimmung?
  • Sehnst du dich nach Veränderung und wünschst dir Reflektion und Austausch dazu?
  • Lernst du gerne von und mit anderen Frauen*?
  • Entwickelst du gerne Neues für dein Sex- und Beziehungsleben?

Inhalte

  • Herzraum, Schoßraum und Körpererleben
  • Selbstliebe, Liebesfähigkeit und Beziehungen
  • Erregung, Lust und Begehren
  • Sehnsüchte, Wünsche und Phantasien
  • Stolpersteine, Verletzlichkeiten und Potentiale

Wir bieten Frauen* einen geschützten, freien Raum.

Spielerisch, leicht und bewegt erkunden wir die Möglichkeiten, im Körper zu Hause zu sein, Zugang zur Lust zu finden und das eigene Begehren (wieder) zu entdecken.

Der Veranstaltungsraum im HIPS im Karoviertel
Der Veranstaltungsraum im HIPS im Karoviertel

 Alles ist willkommen und darf sich verändern. 

Für Frauen jeder Lebens- Liebes- und Begehrensweise, besondere Vorkenntnisse und Erfahrungen sind nicht erforderlich.

 

Ein Schwerpunkt unserer Arbeit ist die achtsame und lustbetonte Hinwendung von Frauen zu ihren Bedürfnissen und ihrem selbstbestimmten Begehren. In unserer lebendigen Gruppenarbeit fließen langjährige Erfahrungen mit freiem Tanzen (Body Mind Centering, Soul Motion und Contact Improvisation) und Schreiben ein.

 

 

 Ort:

HIPS, Karolinenstrasse 7a (Hinterhof), 20357 Hamburg

 

 Termine:

die Daten für 2021 folgen bald

 

Anmeldung: » online-Anmeldung

» telefonisch: +49 (0)40 / 32 03 09 44

» per E-Mail: info@hips.de

 



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Vergangene Themenwerkstätten

Hier eine Übersicht meiner bisherigen Angebote. Eventuell macht Sie etwas neugierig oder vielleicht inspiriert es Sie auch, um zu einem eigenen Thema ein Konzept zu erfragen? Dann melden Sie sich gern. Ab einer Gruppe von vier Teilnehmern kann man bereits eine ganze Menge machen!


Authentische Souveränität

Authentische Souveränität mithilfe der Gewaltfreien Kommunikation und bewusster Körpersprache 

„Wir können nicht nicht kommunizieren“ (Paul Watzlawik), heißt, wir nehmen uns selbst, sowie auch unser Gegenüber, stets mit allen Sinnen wahr. Stimmen die verbale und die körperliche Ebene überein, dann ist die Botschaft kraftvoll, unmissverständlich und überzeugend – in der Selbstwahrnehmung und auch in der Außenwirkung. Der Ansatz des „Embodied Peacemaking“ liefert simple, auf Achtsamkeit basierende Gesten, Haltungen und Interaktionen, welche die eigene innewohnende Wahrheit und Stimmigkeit offenbaren. Kombiniert mit Gewaltfreier Kommunikation ergibt sich ein überzeugender Auftritt, der kraftvoll, klar und souverän für einen selbst sowie auf andere wirkt und dabei frei von Forderungen und Druck bleibt.

Die Themenwerkstatt bietet:

- Transfer der Theorie und Praxis ins Alltagsleben 

- Techniken zur Reduktion von Druck in der Außenwirkung und im eigenen Empfinden

- Unmissverständlich Grenzen setzen

- Wirkungsvolle (Selbst-) Motivation


Deeskalation mit GFK

 

"Eine Krise ist ein produktiver Zustand. Man muss ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen", meint Max Frisch. Das klingt leichter gesagt als getan, denn in Krisen und eskalierten Situationen stehen wichtige Interessen auf dem Spiel. Die manchmal existentielle Angst und Erfahrung, die eigenen Bedürfnisse nicht (mehr) erfüllt zu bekommen, führt zu Not-Wehr-Reaktionen und Mangel-Erscheinungen im System.

 

Deeskalation bedeutet vor allem, zu entschleunigen. Über ein schnelles, beherztes Eingreifen zum Schutz von Betroffenen hinaus brauchen wir dafür vor allem Wohl-wollende Kontaktfähigkeit und Wert-schätzende Akzeptanz der Motivation aller Beteiligten. Die vier Schritte der Gewaltfreien Kommunikation und ihr Bedürfnis-Bewusstsein können eine Hilfe sein, mit Krisen-Beteiligten in Kontakt zu kommen - oder sie wieder miteinander in Kontakt zu bringen. "Ist der Kontakt (wieder) hergestellt, findet uns die Lösung", so Marshall Rosenberg. Wir probieren das aus.

Leitung mit David Kremer (Dipl.-Päd.) Trainer für Gewaltfreie Kommunikation, zert. Mediator und lösungsorientierter Trainer (FH)
Leitung mit David Kremer (Dipl.-Päd.) Trainer für Gewaltfreie Kommunikation, zert. Mediator und lösungsorientierter Trainer (FH)


Flirten mithilfe von GFK

Non-verbale Kontaktaufnahme (Foto: Therese Walther)
Non-verbale Kontaktaufnahme (Foto: Therese Walther)

Eine Kernabsicht der Gewaltfreien Kommunikation ist es Verbindung zu schaffen bzw. Bindung zu erhalten. Häufig wird die GFK eingesetzt, um Unangenehmes so auszudrücken, dass das Gegenüber es hören kann und die gemeinsame Beziehung nicht darunter leidet.
Diese Themenwerkstatt möchte eine andere Situation fokussieren, um Bindung zu fördern: Mit jemandem zu flirten assoziieren wir stark mit dem Beginn einer Beziehung. Gleichwohl ist das Zeigen und Bekunden von Interesse und Neugier am Gegenüber auch in bestehenden Beziehungen wichtiger Kitt, der die Bindung festigt und sie auch über Jahre frisch und lebendig hält!
In dieser Themenwerkstatt wird spielerisch Gelegenheit sein, den Blick auf das Gegenüber zu richten und auszudrücken, was einen an der anderen Person interessiert, neugierig macht oder gar fasziniert. Und auch andersherum wird geforscht: was strahle ich für andere aus und wie lässt sich dieses Verständnis von persönlicher Schönheit einsetzen, um genüsslich anderen "schöne Augen" zu machen?


Das Embodiment der GFK

Damit die sogenannten vier Schritte der Gewaltfreien Kommunikation weder hölzern, noch intellektuell oder befremdlich klingen, braucht es die Verbindung zum eigenen Erleben. Die beiden Elemente "Gefühl" und "Bedürfnis" im Kern der vier Schritte weisen deutlich auf die eigene Erlebensrealität und ihre innerliche Verankerung in Form von Werten, Bedarf und Sehnsüchten hin. Wenn beim Gebrauch der vier Schritte eine leibhaftige Verbindung zum Gesagten besteht, ergibt dies eine neue Qualität an Klarheit und Wahrhaftigkeit in der Begegnung.

lebendiges Erforschen (Bild: Sophia Leitenmayer)
lebendiges Erforschen (Bild: Sophia Leitenmayer)


Burn-on statt Burn-out

Das persönliche Engagement in sozialen Berufen ist häufig gefährlich hoch – für die eigene Gesundheit und die innere Balance. Langfristig kann nur wirksam beitragen, wer die eigenen Grenzen anerkennen und kommunizieren lernt. Wer mit der eigenen Energie gut haushalten will, darf nicht nur Selbst-bewusst Prioritäten setzen, sondern muss auch zugewandt Nein sagen, dabei das Wohl aller (!) Beteiligten im Blick haltend. Das Leben ist zu kurz für faule Kompromisse!

Leitung mit David Kremer (Dipl.-Päd.) Trainer für Gewaltfreie Kommunikation, zert. Mediator und lösungsorientierter Trainer (FH) 
Leitung mit David Kremer (Dipl.-Päd.) Trainer für Gewaltfreie Kommunikation, zert. Mediator und lösungsorientierter Trainer (FH) 

Dieses Seminar unterstützt dabei,

  • Selbst-Kompetenz zu gewinnen und
  • das innere Feuer der eigenen Motivation zu erhalten, zu nähren oder auch neu zu entfachen,
  • sich nach Herzenslust zu investieren, ohne sich zu verschwenden oder auszubrennen,
  • mit Energiefressern wie Schuld, Scham und Pflichtgefühl umzugehen, und
  • sich aufrecht, aufrichtig und aktiv (statt re-aktiv) dem Leben zu stellen und Klarheit in schwierigen Entscheidungssituationen zu gewinnen,
  • „resonieren“ zu lernen (also mitzufühlen, ohne mitzuleiden) – auch mit sich selbst.

Die Gewaltfreie Kommunikation nach Rosenberg bietet Haltung und Handwerkszeug für effektives Selbst-Coaching und einen konstruktiven und an den eigenen Werten orientierten Umgang mit inneren und äußeren Konflikten. 

 

Wir arbeiten mit knackigen Inputs, lebensechten Praxisbeispielen, kollegialem Austausch im Plenum und in Kleingruppen, Selbst-Reflexion und Achtsamkeit. 


Emotionale Kompetenz: Mitfühlen ohne Mitzuleiden

Jeder Mensch kann mitfühlen, was unser soziales Miteinander stark beeinflusst und gestaltet. Biologisch gesehen basiert unsere Fähigkeit zu Empathie auf Spiegelneuronen, die Teil unserer Grundausstattung sind. Doch wer sich für die Befindlichkeit eines anderen öffnet, kann auch unangenehme Erfahrungen machen. Über das Spiegeln und Nachempfinden ist eine „emotionale Ansteckung“ möglich, als auch dass Überforderung und Lösungs- bzw. Regulierungsstress erlebt werden können.

Dieses Seminar auf Basis der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg will die Ursachen von emotionalem Stress durch Empathie beleuchten, als auch die im Folgenden gelisteten Kompetenzen sehr praxisbezogen stärken, damit unsere natürliche Empathie und Mitgefühl ein Geschenk für uns und andere sind und bleiben:

1.    Selbstwahrnehmung, Erkennen eigener Gefühle

2.    emotionale Expressivität, Ausdruck von Gefühlen

3.    Resonanzfähigkeit, Erkennen der Gefühle von anderen

4.    Selbstregulation, Regulation eigener Gefühle

5.    beitragen zur Regulation der Gefühle anderer

 

 Die Themenwerkstatt bietet außerdem:

-       Transfer in eigene Lebenssituationen

-       Entdecken und stärken der eigenen Ressourcen

-       Kennenlernen der GFK



Streit als Chance

Neue Perspektiven für festgefahrene Konflikte

Streitereien und Konflikte in unseren Beziehungen machen uns Stress. Unter dem Einfluss der Stresshormone folgen Konflikte einer eigenwilligen und leider auch zumeist destruktiven Dynamik, die die Beteiligten ratlos macht, wie man wieder zueinander fände.
Dieses Seminar möchte genau solche Erfahrungen mithilfe der Gewaltfreien Kommunikation (GFK) in den Blick nehmen.
Dazu werden wir gemeinsam untersuchen, wie Konflikte entstehen und wie sie sich zuspitzen. Aus diesem Verständnis lassen sich konkrete Handlungsalternativen ableiten, um zukünftig aus der verschärfend wirkenden Dynamik bewusst aussteigen zu können. Praktisch und lebensnah werden wir üben, wie sich Eskalation vermeiden lässt, ohne den eigenen Standpunkt aufgeben zu müssen.

Werkstattinhalte:
Verständnis für die Entstehung von Konflikten

 

  •     Verletztes Gerechtigkeitsempfinden
  •     Selektive Wahrnehmung
  •     Feindbild mit Kampf- und Fluchtimpulsen

 

Verständnis für De-Eskalation mit Praxis

 

  •     Empathie anstatt Machtkampf
  •     Präsenz und bewusste Sprache
  •     gewaltloser Widerstand und GFK


Despair-Mandala (Arbeit mit Verzweiflung)

Thich Nhat Hanh habe einst auf die Frage, wie wir die Welt retten können, geantwortet: "Was wir am dringlichsten tun müssen, ist, in uns hineinzuhorchen, um zu hören, wie die Erde weint." Davon inspiriert möchten wir gern Gelegenheit schaffen, unsere Sorge um die Welt zu erfahren und miteinander zu teilen. Wir stellen dazu Übungen aus der Tiefenökologie nach Joanna Macy vor und im Zentrum steht ein gemeinsames Kreisritual (Mandala). Denn nicht nur die Sorge ist in uns; die Kraft zur Veränderung schlummert direkt neben ihr.