Themenwerkstatt (für Gruppen)

In diesem Format wird ein thematischer Fokus gesetzt, den ich mit lebendiger und praxisnaher Vermittlung verfolge. In einer Atmosphäre von Spiel kann nachweislich am Besten etwas Neues ausprobiert und mit Fremdem experimentiert werden, weshalb ich weniger Wert auf Wissen lege, sondern eher auf die Haltung des Forschens setze. Denn das praktische Erleben fördert das Verstehen des Theoretischen, und was individuell stimmig ist, kann mit Leichtigkeit angenommen werden. 

 

Gleichzeitig biete ich auch Einzel- und Paararbeit an. Hier zu meiner Arbeitsweise im Einzelsetting.



Nov.: Resilienz versus Burnout

Wie kann ich gut für mich in meinen Belastungsgrenzen sorgen?

1,5 Tage gemeinsam mit Annette Klose an der Katholischen Hochschule in Mainz

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer benötigen keinerlei Vorkenntnisse in Gewaltfreier Kommunikation, gleichzeitig kann eine vorausgegangene Beschäftigung damit hilfreich sein.

Termin: 

 

Fr, 22.11.2019, 15.00 – 19.00 Uhr

Sa, 23.11.2019, 10.00 – 17.00 Uhr

 

Kosten:
Kostenlose Teilnahme. Spende willkommen

Veranstaltungsort:

Katholische Hochschule Mainz

Saarstraße 3

55122 Mainz

 

Anmeldung: 

 

bitte bis 10 Tage vorher:   annette.klose(AT)kh-mz.de



Dez.: Lust braucht Raum - Seminar für Frauen

Zweimal 1,5 Tage gemeinsam mit Mirjam Spitzner im Hamburger Institut für Paar- und Sexualtherapie (HIPS)

Jenseits von zielgerichtetem „Machen und Funktionieren müssen“ schlummert in vielen von uns die Sehnsucht nach absichtsloser Sinnlichkeit, Lust und Lebendigkeit.

Dieses Seminar bietet Frauen einen geschützten, freien Raum. Spielerisch und leicht erkunden wir die Möglichkeiten, im Körper zu Hause zu sein, Zugang zur Lust zu finden und das eigene Begehren (wieder) zu entdecken.

Als besonders stärkend erleben wir es für Frauen, wenn sie voneinander lernen und sich daraus Neues und Selbstbestimmtes für ihr Beziehungsleben entwickelt.

DAS SEMINAR GIBT ANREGUNGEN UND IDEEN, EIGENE

  • Sinnlichkeit und Weiblichkeit zu genießen,
  • Sehnsüchte und Phantasien zu erforschen,
  • erotische Begegnungswünsche zu formulieren

MITHILFE VON

  • Körperwahrnehmungsübungen,
  • freier Berwegung und Tanz,
  • Erfahrungsaustausch.
Der Veranstaltungsraum im HIPS, HH-Eimsbüttel
Der Veranstaltungsraum im HIPS, HH-Eimsbüttel

DETAILS

  • Datum: 29./30. März 2019 und 6./7. Dezember 2019
    die beiden Seminare können zusammen als auch einzeln besucht werden. Details zu den Themenschwerpunkten siehe unten im Flyer (Download) oder auf HIPS-Seite (Link unten)
  • Uhrzeit: Freitag 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr und Samstag 11:00 Uhr bis 18:00 Uhr
  • Ort: HIPS | Hamburger Institut für Paar- und Sexualtherapie                                 Eppendorfer Weg 57a, 20259 Hamburg
  • Leitung: Mirjam Spitzner und  Claudia Osenbrügge
  • Kosten: 120,- EUR pro Person/ Seminar
  • Anmeldung: » online-Anmeldung
    » telefonisch: +49 (0)40 / 32 03 09 44
    » per E-Mail: info@hips.de

 

 

Alles ist willkommen und darf sich verändern. 

Für Frauen jeder Lebens- Liebes- und Begehrensweise, besondere Vorkenntnisse und Erfahrungen sind nicht erforderlich.

 

Ein Schwerpunkt unserer Arbeit ist die achtsame und lustbetonte Hinwendung von Frauen zu ihren Bedürfnissen und ihrem selbstbestimmten Begehren. In unserer lebendigen Gruppenarbeit fließen langjährige Erfahrungen mit freiem Tanzen (Body Mind Centering, Soul Motion und Contact Improvisation) und Schreiben ein.

 

Download
Flyer zu beiden Seminaren mit Details zum jeweiligen Schwerpunkt
2019 Lust braucht Raum.pdf
Adobe Acrobat Dokument 366.4 KB


Vergangene Themenwerkstätten

Hier eine Übersicht meiner bisherigen Angebote. Eventuell macht Sie etwas neugierig oder vielleicht inspiriert es Sie auch, um zu einem eigenen Thema ein Konzept zu erfragen? Dann melden Sie sich gern. Ab einer Gruppe von vier Teilnehmern kann man bereits eine ganze Menge machen!


Flirten mithilfe von GFK

Mein Interesse an Kontakt bekunden - kostbar für Beziehungsbeginn, sowie als Beziehungskitt

Non-verbale Kontaktaufnahme (Foto: Therese Walther)
Non-verbale Kontaktaufnahme (Foto: Therese Walther)

Eine Kernabsicht der Gewaltfreien Kommunikation ist es Verbindung zu schaffen bzw. Bindung zu erhalten. Häufig wird die GFK eingesetzt, um Unangenehmes so auszudrücken, dass das Gegenüber es hören kann und die gemeinsame Beziehung nicht darunter leidet.
Diese Themenwerkstatt möchte eine andere Situation fokussieren, um Bindung zu fördern: Mit jemandem zu flirten assoziieren wir stark mit dem Beginn einer Beziehung. Gleichwohl ist das Zeigen und Bekunden von Interesse und Neugier am Gegenüber auch in bestehenden Beziehungen wichtiger Kitt, der die Bindung festigt und sie auch über Jahre frisch und lebendig hält!
In dieser Themenwerkstatt wird spielerisch Gelegenheit sein, den Blick auf das Gegenüber zu richten und auszudrücken, was einen an der anderen Person interessiert, neugierig macht oder gar fasziniert. Und auch andersherum wird geforscht: was strahle ich für andere aus und wie lässt sich dieses Verständnis von persönlicher Schönheit einsetzen, um genüsslich anderen "schöne Augen" zu machen?


Ohnmacht? Ohne mich!

Ohnmacht versus Selbstermächtgung

Workshopinhalte:
Verständnis für die Dynamik

  • Wirkung von Machtverhältnissen im eigenen Leben
  • von Hilflosigkeit zu Selbstermächtigung
  • gewaltloser Widerstand: das Nein-Sagen in der GFK   

Die Werkstatt bietet

  • Transfer in eigene Lebenssituationen
  • Entdecken und stärken der eigenen Ressourcen
  • vertieftes Kennenlernen der GFK

 


Streit als Chance

Neue Perspektiven für festgefahrene Konflikte

Streitereien und Konflikte in unseren Beziehungen machen uns Stress. Unter dem Einfluss der Stresshormone folgen Konflikte einer eigenwilligen und leider auch zumeist destruktiven Dynamik, die die Beteiligten ratlos macht, wie man wieder zueinander fände.
Dieses Seminar möchte genau solche Erfahrungen mithilfe der Gewaltfreien Kommunikation (GFK) in den Blick nehmen.
Dazu werden wir gemeinsam untersuchen, wie Konflikte entstehen und wie sie sich zuspitzen. Aus diesem Verständnis lassen sich konkrete Handlungsalternativen ableiten, um zukünftig aus der verschärfend wirkenden Dynamik bewusst aussteigen zu können. Praktisch und lebensnah werden wir üben, wie sich Eskalation vermeiden lässt, ohne den eigenen Standpunkt aufgeben zu müssen.

Werkstattinhalte:
Verständnis für die Entstehung von Konflikten

 

  •     Verletztes Gerechtigkeitsempfinden
  •     Selektive Wahrnehmung
  •     Feindbild mit Kampf- und Fluchtimpulsen

 

Verständnis für De-Eskalation mit Praxis

 

  •     Empathie anstatt Machtkampf
  •     Präsenz und bewusste Sprache
  •     gewaltloser Widerstand und GFK


Despair-Mandala (Arbeit mit Verzweiflung)

Thich Nhat Hanh habe einst auf die Frage, wie wir die Welt retten können, geantwortet: "Was wir am dringlichsten tun müssen, ist, in uns hineinzuhorchen, um zu hören, wie die Erde weint." Davon inspiriert möchten wir gern Gelegenheit schaffen, unsere Sorge um die Welt zu erfahren und miteinander zu teilen. Wir stellen dazu Übungen aus der Tiefenökologie nach Joanna Macy vor und im Zentrum steht ein gemeinsames Kreisritual (Mandala). Denn nicht nur die Sorge ist in uns; die Kraft zur Veränderung schlummert direkt neben ihr.


Aus Streit wird Dialog


In manchen Situationen, vor allem wenn es brenzlig wird, dann sind die vollen vier Schritte der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg eventuell zu viel. Da braucht es dann eher etwas Kleines, was sich einfach machen lässt und auch unabhängig davon ist, ob das Gegenüber mitspielt. In diesem Kurzworkshop möchte ich so einen kleinen, sehr machbaren Dreh in der Dynamik vorstellen, welchen jede Person anwenden und mit hoher Wahrscheinlichkeit auch erinnern kann, wenn er gebraucht wird!


Mitfühlen ohne Mitzuleiden

Themenwerkstatt zu Empathie und emotionaler Kompetenz

 

Jeder Mensch kann mitfühlen, was unser soziales Miteinander stark beeinflusst und gestaltet. Biologisch gesehen basiert unsere Fähigkeit zu Empathie auf Spiegelneuronen, die Teil unserer Grundausstattung sind. Doch wer sich für die Befindlichkeit eines anderen öffnet, kann auch unangenehme Erfahrungen machen. Über das Spiegeln und Nachempfinden ist eine „emotionale Ansteckung“ möglich, als auch dass Überforderung und Lösungs- bzw. Regulierungsstress erlebt werden können.

Dieses Seminar auf Basis der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg will die Ursachen von emotionalem Stress durch Empathie beleuchten, als auch die im Folgenden gelisteten Kompetenzen sehr praxisbezogen stärken, damit unsere natürliche Empathie und Mitgefühl ein Geschenk für uns und andere sind und bleiben:

1.    Selbstwahrnehmung, Erkennen eigener Gefühle

2.    emotionale Expressivität, Ausdruck von Gefühlen

3.    Resonanzfähigkeit, Erkennen der Gefühle von anderen

4.    Selbstregulation, Regulation eigener Gefühle

5.    beitragen zur Regulation der Gefühle anderer

 

 Die Themenwerkstatt bietet außerdem:

-       Transfer in eigene Lebenssituationen

-       Entdecken und stärken der eigenen Ressourcen

-       Kennenlernen der GFK



Funktionierst du oder lebst du?

Jedem von uns wohnt eine Einzigartigkeit inne, die nach Ausdruck und Entfaltung strebt. Gleichzeitig verlangt das Leben Anpassung und Kompromisse.

In dieser Themenwerkstatt wird die Gewaltfreie Kommunikation als ein Werkzeug vorgestellt, wie wir unser Sein und Handeln an unseren inneren Wertekanon anbinden können. Im GFK-Kontext sprechen wir bei unseren Werten auch von unseren Bedürfnissen, die klar an die eigene Emotionalität gekoppelt sind. Im Kontakt zur inneren gefühlten Stimmigkeit liegt die Chance der positiven Motivation mit lebendiger und lebensbejahender Freude am Gestalten - im Gegensatz zum ohnmächtigen „man muss ja“, die Viele in eine Haltung des Funktionierens resignieren lässt. Der Fokus in dieser Werkstatt liegt auf der inneren Kommunikation, wie wir mit uns selbst umgehen und uns motivieren.


GFK Inside Out

Das Embodiment der Gewaltfreien Kommunikation

bewegtes und erfahrungsbasiertes Lernen
bewegtes und erfahrungsbasiertes Lernen

Damit die sogenannten vier Schritte der Gewaltfreien Kommunikation weder hölzern, noch intellektuell oder befremdlich klingen, braucht es die Verbindung zum eigenen Erleben. Die beiden Elemente "Gefühl" und "Bedürfnis" im Kern der vier Schritte weisen deutlich auf die eigene Erlebensrealität und ihre innerliche Verankerung in Form von Werten, Bedarf und Sehnsüchten hin. Wenn beim Gebrauch der vier Schritte eine leibhaftige Verbindung zum Gesagten besteht, ergibt dies eine neue Qualität an Klarheit und Wahrhaftigkeit in der Begegnung.

Die Werkstatt bietet:

  • Training der Achtsamkeit und Selbstwahrnehmung durch Differenzierung diverser Erlebensebenen
  • Meditatives Explorieren mit Unterstützung
  • Training der Dialogfähigkeit "zuhören, um zu verstehen"

Innere Blockaden lösen & Potenziale schöpfen

Das eigene innere Selbstgespräch mit der Frage untersuchen: Wie motiviere ich mich selbst - hinderlich oder förderlich? 

 

Jeder von uns trägt Träume und Visionen in sich. Doch, eingebunden in den eigenen Alltag mit Pflichten und Selbstverständlichkeiten, geraten diese allzu leicht aus dem Blickfeld. In dieser Werkstatt werden wir innehalten und uns wieder mit unseren Sehnsüchten verbinden. Dabei wird zumeist entdeckt, dass wir nicht nur äußerlich auf Hindernisse treffen, sondern ebenfalls innerlich eine Kommunikation stattfindet, mit der wir uns selbst abhalten und sabotieren. Solche destruktiven Denkmuster möchten wir mithilfe der Gewaltfreien Kommunikation wandeln, damit unser inneres Selbstgespräch uns stärkt und hilfreich für die äußeren Hindernisse zur Seite steht, anstatt uns zusätzlich auszubremsen. 

 Die Werkstatt bietet:

-       Transfer in eigene Lebenssituationen

-       Entdecken und stärken der eigenen Ressourcen

-       vertiefendes Kennenlernen der GFK

Innere Bilder und Visionen in 3-D-Modell wandeln
Innere Bilder und Visionen in 3-D-Modell wandeln